"DIGITALINÉE"

Ort/Zeit

Aula RWTH Aachen, Templergraben55, 52062 Aachen

Fr. 28. September 2018, Einlass 9:30 Uhr, Beginn 10:00 Uhr, Ende ca. 12:00 Uhr

Ihre Karte (10 €) erhalten Sie hier.


DIGITALINÉE

"menschmaschine – eine Liebesbeziehung"

Verändern neue Technologien wie künstliche Intelligenz, Robotik, virtuelle Realität, Cloud Computing und Augmented Reality die Beziehung zwischen Mensch und Maschine?

am 28. September
Aula RWTH, Templergraben 55
Beginn 10:00 Uhr


Gemeinsamkeiten entdecken und den Unterschied finden, wenn Sprachassistentin Alexa die Liebe beschreibt, ein Germanist, Öcher Platt zur Sprache der Herzen erklärt, eine computergestützte Therapie hilft, die richtigen Worte zu finden, Persönlichkeiten aus Kunst, Religion und Wissenschaft über KI diskutieren, während Maschinen über 'Gott und die Welt' sprechen, der Blick durch die smarte Brille die Arbeitswelt verändert, die Software aus 100 Bewerbungen die beste Kollegin filtert, dem Robotermädchen Olympia im Liebesrausch die Prozessoren durchbrennen, ein Instrument der Zukunft, Trauermusik aus der Vergangenheit spielt,  das Publikum Kunst von Künstlich zu unterscheiden versucht, Menschen ihre Grenzen finden und Maschinen über sich hinaus wachsen.


Liebesbeziehungen unter menschlichen Wesen sind vielfältig und komplex. Wie wird es erst zwischen Mensch und Maschine sein? In "Mensch Maschine – eine Liebesbeziehung" untersucht die DIGITALIÉE das Bindungspotential der ungleichen Partner und wie die Digitalisierung das Leben, Beziehungen, unsere Sprache und unser Empfinden verändert. Wir erkunden das Menschenmögliche und Maschinenmachbare am Beispiel von Erfindungen und Visionen, die bei  'Aachen 2025 - das digitale Fest' am 28. und 29. September vorgestellt werden.


Mitwirkende

auf der Bühne:

ALEXA (Sprachassistentin)
Andreas Beitin (Kunsthistoriker)
Manfred Birmans (Germanist)   
Bläserphilharmonie Aachen
Günther Bleimann-Gather (TEMA AG)
Frederik Bous (Informatiker)
cantoAmore
Dzenan Dzafic (Informatiker)

Andera Gadeib (Dialego)
Dirk Gratzel (PRECIRE Technologies GmbH)
Thomas Gries  (Ingenieur)
Çağla Gürsoy (Komponistin)
Tobias Haußig (Dirigent)
Manfred v. Holtum (Theologe)
Tobias Koltun (Pianist)

Detlev Kühne (Cisco)
Laura Lietzmann (lyrischer Sopran)
Gabriele Neumann (Pharmazeutin)   
Ina-Marie Orawiec (Architektin)
Jonas Rachner (Laserharfe)
Tanja Raich (Sängerin)
Annette Schmidt (Theater K)
Harald Schmidt (Mediziner)
Anna Scholten (Theater K)

… und hinter der Bühne:

Marvin Heimann (Millennium-Event)
Gerd Pasch (Zinnober)
Jochen Willems (TEMA)
Joachim Zodet (TEMA)


Bläserphilharmonie Aachen

Die Bläserphilharmonie Aachen wurde im Oktober 2013 gegründet, um in der Aachener Orchesterlandschaft das erste sinfonische Blasorchester auf hohem musikalischem Niveau zu etablieren. Sie rekrutiert sich zum Großteil aus dem studentischen Umfeld, ist aber als eigenständiger Verein organisiert und steht allen Musikerinnen und Musikern offen. Sie unterscheidet sich von den anderen Aachener Studentenorchestern in erster Linie in ihrer Besetzung, die nur aus Holz- und Blechblasinstrumenten sowie Schlagwerk besteht, und ist somit eines der wenigen studentischen Blasorchester in Deutschland.

Im Juli trat die Bläserphilharmonie Aachen erstmalig bei der Weltmeisterschaft der Blasorchester, dem World Music Contest (WMC) in Kerkrade, an und erzielte aus dem Stand eine Platzierung in der Liste der besten zehn Orchester. Die Jury, bestehend aus internationalen Blasmusik-Experten, benotete das Wertungsspiel der jungen Aachener Musiker mit der Gesamtpunktzahl von 92,08 Punkten und einer Goldmedaille mit Auszeichnung.

Mit ihrer Leistung in Kerkrade haben die jungen Musiker sich der Weltblasorchesterszene vorgestellt und gezeigt, dass sie zu den ganz Großen gehören. Über die Bläserphilharmonie Aachen schrieb bspw. Jurymitglied Rob Goorhuis: "an outstanding orchestra with very good technical skills, individually and as a whole." Mit diesem Traumergebnis sicherte sich die Bläserphilharmonie Aachen den neunten Platz im Teilnehmerfeld der 23 Blasorchester in der 1. Division.

www.blaeserphilharmonie-aachen.de

Kammerchor cantoAmore

Der Kammerchor cantoAmore wurde im März 2003 gegründet und besteht aus 25 Sängerinnen und Sängern. Das Repertoire reicht von Klassik über moderne Jazz- und Poparrangements bis hin zu eigenen Bearbeitungen in Öcher Platt. cantoAmore – "Gesang und mehr" – der Name ist Programm. Ob Kabarett, ob Tanz – cantoAmore liebt eben den Gesang UND das mehr...

Die in Wien und Kopenhagen ausgebildete Sängerin und Chorleiterin Tanja Raich hat, nach Übernahme der Chorleitung von Mirka Mörl im Jahr 2015, auf cantoAmore eine unbändige Freude am Lernen und dem Ausprobieren von ganz neuen Wegen übertragen. So feierte der facettenreiche Chor aus Aachen, der mit gefühlvollem Gesang, heißer Rhythmik, Body Percussion und viel Bewegung immer wieder für Überraschungen sorgt, sein 15-jähriges Jubiläum mit seinem neuen Programm "Beziehungs-KISTEN".

 

 

Laura Lietzmann

Laura Lietzmann erhielt ihre erste musikalische Ausbildung in München und studierte Gesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Thomas Piffka und KS Dalia Schaechter. Meisterkurse besuchte sie bei Prof. Brigitte Lindner, Prof. Klesie Kelly-Moog und Prof. Krisztina Laki. Als Konzertsängerin trat sie u.a. in der Historischen Stadthalle Wuppertal, der Alten Oper Frankfurt und dem Bartók Konziban in Budapest auf. Konzertreisen führten sie nach China und Rumänien.

Auch als Opernsängerin ist Laura Lietzmann aktiv. So verkörperte sie beispielsweise am Theater Aachen die Partien der Flora in Brittens "The Turn of the Screw" und des Hirten in Wagners "Tannhäuser," die Titelrolle in Siegfried Wagners Märchenspiel "An allem ist Hütchen" schuld gemeinsam mit den Bochumer Symphonikern, Ottilie in Ralph Benatzkys "Im weißen Rössl" am Konzert Theater Bern, den 3. Knaben in der "Zauberflöte" im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, sowie jüngst Wanda in der "Großherzogin von Gerolstein" und die Doppelpartie der Mutter und Viktoria in Reimanns "Ein Traumspiel" am Theater Hof.

Laura Lietzmann war Preisträgerin bei Jugend musiziert, erhielt 2010 den Jugendkulturpreis im Rahmen des Wuppertaler Musiksommers, gewann den zweiten Preis im Brigitte-Kempen Wettbewerb und ist Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung.

Für ihre herausragende Leistung in der Rolle der Safira in der Uraufführung "Moses Entscheidung" im Rahmen der Opernfestspiele Heidenheim erhielt Laura Lietzmann den Max-Liebhaber-Preis.

www.laura-lietzmann.com

 

 

Anna Scholten und Annette Schmidt – Theater K

Das Theater K wird bei der Eröffnungsveranstaltung der DIGITALINÈE einen szenischen Beitrag leisten. Die Schauspielerinnen Anna Scholten und Annette Schmidt zeigen zwei ganz besondere Figuren, die philosophieren und diskutieren – mal intelligent, mal amüsant – über einen höchst aktuellen Aspekt des digitalen Zeitalters: die Künstliche Intelligenz.

Passend zum Thema der DIGITALINÈE zeigt das TheaterK in der großen Maschinenhalle des Tuchwerks am Strüverweg übrigens in einer eigenen Inszenierung das bildgewaltige Stück UTOPIA MACHINA XXL. Heißt es im Untertitel der DIGITALINÈE "MenschMaschine – Eine Liebesbeziehung" stößt dieses Theaterstück den Betrachter in eine Zukunftsvision, in welcher der Mensch die Maschine in kritikloser Ergebenheit anbetet und sich das bisschen Autonomie hart erkämpfen muss.

Dr. Manfred Birmans – Verein ÖCHER PLATT

D‘r Wouf än et Digitalinée!

Wat sich wi franzüsesch aahüet, es bau esue jot wi Öcher Platt. Än digitalisiert weäde vür allemoele oehnehen. Da maache vür doch lejjver tireck selver met, iehrdatt se os digitalisiere, oehne datt vür jet merke.

Und noch etwas: Wenn wir Menschen, also auch dem immer wieder gerne zitierten "jungen Menschen", den Klang dieser Stadt beibringen wollen, müssen wir allen Wollenden Wörter und Sprechmelodie an allen schönen Ecken unserer Stadt auf und in die Ohren geben: digital eben!

Dr. Manfred Birmans
Presendent va d’r Verein ÖCHER PLATT



Prof. Dr. Harald Schmidt

Wir stehen am Ende der IT-Revolution. Sie war eine der großen sozio-ökonomischen Revolutionen der letzen zweihundert Jahre, ähnlich wie die Erfindung der Dampfmaschine, der Elektrizität, oder des Automobils. Viele Prognosen gehen davon aus, dass die nun kommende Revolution die völlige Neudefinition psychischer und körperlicher Gesundheit sein wird, und zwar wie wir sie bewahren, wie wir Krankheit definieren und behandeln, wie wir dies finanzieren, was jeder selbst dazu beitragen muss und kann.

Diese Revolution wird ganz wesentlich durch IT und Digitalisierung und der Nutzung von "Big (Health) Data" ermöglicht. Wie jede Revolution schürt sie Ängste, wird zum Zusammenbruch großer sozio-ökonomischer Bereiche und Industrien führen und dafür faszinierende neue schaffen. Und wie das ganze Leben so werden auch diese Veränderungen Risiken haben, manchmal scheitern, und dennoch nicht aufzuhalten sein.  
 
Prof dr Harald Schmidt, MD PhD PharmD, FESC
Professor & Head of Department of Pharmacology & Personalised Medicine
Faculty of Health, Medicine & Life Science, Maastricht University

 

 

Andera Gadeib – Dialego zeigt das Potential sprachgesteuerter Systeme

Sprachgesteuerte Systeme werden in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, haben sie doch das Potential, das Leben leichter zu machen. Heute bieten Systeme wie Alexa von Amazon oder Google Home eine breite Möglichkeit an Anwendungen. Nicht nur ein schöner Wecker, Musikplayer oder Bestellsysteme stehen zur Verfügung, auch offene Fragestellungen im Unternehmens-Kontext werden möglich: Etwa "Alexa, was ist die Erkenntnis aus den letzten 24h?". Die Frage eines Bürgermeisters, Unternehmers oder Privatmannes kann hier ganz unterschiedliche Antworten liefern.

Die Daten zur Beantwortung solcher Fragen liegen heute schon in großen Mengen vor. Durch eine intelligente Analyse verknüpft mit daraus resultierenden Handlungsempfehlungen erschließen sich neue Märkte der Zukunft. Die Auseinandersetzung mit aktuellen Daten und damit eine schnelle Reaktion auf Ereignisse mit Weitblick ist ein mögliches Szenario für die Zukunft.

Heute schon experimentieren wir bei der Dialego AG mit unseren Daten auf der Technologie wie Alexa und lassen Alexa ebenso automatisiert Umfragen erstellen wie sie Antworten auf die wichtigen Fragen gibt. Ein digitales Geschäftsmodell aus Aachen, bereit zum weltweiten Einsatz.

Dialego ermöglicht Unternehmen die Einführung kundenzentrierten Handelns für eine signifikant schnellere Marktentwicklung bei höherem Umsatzpotential und deutlich geringeren Kosten.
Aachen 2025 ist ein Blick in die Zukunft. Wir sind als Aachener Unternehmen, das vor knapp 20 Jahren als digitales Startup hier gegründet hat, gerne dabei. Heute die digitalen Geschäftsmodelle zu entwickeln, die Wohlstand unserer Gesellschaft in der Zukunft bedeuten, ist eine der großen Aufgaben in den kommenden sieben Jahren. Die Herausforderung liegt darin, die Digitalisierung voranzutreiben und dabei den Menschen in den Mittelpunkt zu setzen. Der Mensch ist wichtiger als die Maschine.

 

Sie wollen dabei sein?

Sie müssen dabei sein!

Kommen Sie zu Aachen 2025 - Das Digitale Fest am 28. und 29. September 2018, in Aachen.

 

Start: Am 28.09.2018, 10.00 Uhr, Auftaktveranstaltung Digitalinée, Aula 1 der RWTH Aachen, Templergraben, Infos: aachen2025.de/programm/digitalinee/

Dann: 2 Tage am 28. und 29. September, Ausstellungen, Vorträge, Hackathons, Workshops, Foren, alles rund um die Zukunft, Infos: aachen2025.de/programm/

Orte:

Technologiezentrum am Europaplatz
DigitalChurch
Depot Talstraße
Stadtbad Blücherplatz
LudwigForum (nur Freitag)

Alles fußläufig 5 Minuten voneinander entfernt.

Kommen Sie vorbei und schauen Sie, was Aachen zu unserer Zukunft beiträgt, wie spannend das ist und wo Ihre Chancen liegen.

Wir freuen uns auf Sie.

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